DCS EH-36SS Manual do Utilizador Página 17

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II. Literaturübersicht
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II. Literaturübersicht
1. Einsatz von Nagern in der experimentellen
Schlaganfallforschung
Zur Induktion fokaler zerebraler Ischämien stehen eine Reihe tierexperimenteller
Modelle zur Verfügung. Obwohl auch höher entwickelte Spezies, wie Katze, Hund,
Kaninchen oder Primaten für Schlaganfallmodelle eingesetzt werden, wird zumeist
die Ratte oder auch die Wüstenrennmaus (Gerbil) als Versuchstier verwendet, da
diese Tiere sowohl in der Anschaffung als auch in der Durchführung der Experimente
kostengünstiger sind. Ein weiterer Vorteil, den diese Nagetiere aufweisen, ist die
inzuchtbedingte hohe Homogenität innerhalb der einzelnen Stämme sowie die große
Ähnlichkeit der zerebrovaskulären Anatomie und Physiologie zu höher entwickelten
Spezies. Die geringe Größe des Gehirns ist ferner vorteilhaft für einige
Fixationsverfahren, wie z.B. das freeze-trapping für biochemische Analysen in vivo.
Ein weiterer Grund für die Verwendung von den kleinen Nagetieren ist die größere
Akzeptanz gegenüber z.B. Primaten aus ökologischer und ethischer Perspektive.
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In letzter Zeit erlangt auch die Maus mehr Aufmerksamkeit für die Verwendung in
Schlaganfallmodellen, da sie leichter als transgenes Tier für knock-out-Experimente
eingesetzt werden kann. Ein wesentlicher Nachteil von Maus- und Gerbil-Modellen ist
das Fehlen der A. communicans posterior bei diesen Spezies.
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Aus diesen
Gründen wird in der Schlaganfallforschung vornehmlich die Ratte als Versuchstier
eingesetzt.
Zur Induktion fokaler zerebraler Ischämien stehen bei dieser Spezies eine Reihe von
Techniken mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen zur Verfügung, die in Kap. II.5.
ausführlich besprochen werden.
2. Vergleichende Anatomie des Gehirns von Ratte und Mensch
2.1. Allgemeine Anatomie
Im Gegensatz zum gyrencephalen Gehirn des Menschen, dessen Kortex zur
Vergrößerung der Oberfläche zu Gyri und Sulci gefaltet ist
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, verfügt die Ratte über
ein lissencephales Gehirn mit glatter Kortexoberfläche.
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Während beim Menschen der Hirnstamm infolge der mächtigen Entfaltung des
Großhirns und der aufrechten Körperhaltung zwischen Di- und Mesencephalon eine
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