DCS EH-36SS Manual do Utilizador Página 63

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III. Material und Methoden
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Ligaturen und der Verschluss der Wunde mit einer fortlaufenden Hautnaht. Die
Körperkerntemperatur, der arterielle Blutdruck und die Blutgase wurden am Ende der
Operation gemessen. Nach der Positionierung und Feinjustierung im
Magnetresonanztomographen wurden vor Ischämieinduktion eine diffusions- und
eine T2-gewichtete Bildgebung durchgeführt, die als Baseline-Messung diente.
Im Anschluss wurden die Makrosphären in die A. carotis interna eingespült. In der
Kontrollgruppe wurden keine Makrosphären, sondern nur heparinisierte
Kochsalzlösung eingespült.
Die diffusionsgewichtete Bildgebung wurde unmittelbar nach Ischämiebeginn
(Injektion der Makrosphären) und danach zu den Zeitpunkten 5, 10 und 15 Minuten
nach Injektion durchgeführt. Diesen Messungen folgte eine T2-Bildgebung. Dieses
Vorgehen (4 diffusionsgewichtete Sequenzen, gefolgt von einer T2-gewichteten
Bildgebung) wurde im Anschluss dreimal wiederholt.
Nach Verlassen des Kernspintomographen wurde der Katheter entfernt, die A.
carotis communis ligiert und die Wunde mit einer fortlaufenden Naht verschlossen.
Die Körperkerntemperatur wurde bis zum vollständigen Erwachen der Tiere reguliert.
5 Stunden nach Ischämieinduktion wurden die Tiere neurologisch untersucht und
anschließend getötet. Die Position der Makrosphären in den basalen Hirnarterien
wurde durch Inspektion unter dem Operationsmikroskop ermittelt.
2.3.4. Ein- und Ausschlusskriterien
Eingeschlossen wurden nur solche Tiere, bei denen ein Infarkt im Versorgungsgebiet
der A. cerebri media nachweisbar war. Tiere, die in den ersten 5 Stunden nach MCA-
Verschluss verstarben wurden ausgeschlossen.
2.3.5. Bestimmung der Infarktvolumen, des ADC und der T2-Relaxationszeit
Die Infarktvolumina wurden anhand von ADC-maps der zuletzt gewonnenen
diffusionsgewichteten Bilder ermittelt. Die Grenzen der Läsionen und des gesamten
Gehirns wurden manuell auf jeder der 6 koronaren Schichten bestimmt. Die
jeweiligen Gebiete wurden summiert und mit der Schichtdicke (2mm) multipliziert. Die
Läsionsvolumina wurden in Prozent der Hemisphäre durch folgende Gleichung
ermittelt: %HLV=LVx100/(BV/2). In dieser Gleichung steht LV für das
Läsionsvolumen und BV für das gesamte Gehirnvolumen.
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