DCS EH-36SS Manual do Utilizador Página 92

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80 V. Diskussion
Ein Schaden des Hypothalamus wurde konstant im permanenten Okklusionsmodell
der A. cerebri media mit der Fadentechnik (Gruppe II) beobachtet. Bei den Tieren,
die der Reperfusionsgruppe (Gruppe I) und der Makrosphärengruppe (Gruppe III)
angehörten, wurde dieser Effekt vermieden. Nur ein Tier der Gruppe III entwickelte
einen Hypothalamusinfarkt und wurde deshalb ausgeschlossen.
Zusammenfassend zeigte sich in den Experimenten I und II unter Verwendung des
Makrosphärenmodell bei 6% (2/32) der Tiere ein Hypothalamusinfarkt, während bei
Verwendung des Fadenmodells dieser Anteil 94% (30/32) betrug.
Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass der Hypothalamusinfarkt durch die
Verwendung des Makrosphärenmodells verhindert wird. Allerdings gibt es auch
Ausnahmen (6%), die jedoch leicht durch eine postmortale Inspektion der zerebralen
Gefäße zu erkennen sind und einen Ausschluss der betroffenen Tiere ermöglichen.
Im Experiment II wurden weitere mögliche Komplikationen des Fadenmodells mit
untersucht.
Dabei spielte die Überprüfung der Okklusion der A. cerebri media eine wesentliche
Rolle, da alle endovaskulären Modelle bei der Okklusion der A. cerebri media
scheitern können.
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Diese Tiere müssen identifiziert und ausgeschlossen werden.
In der vorliegenden Studie wurde eine Kombination aus einer frühen klinischen
Untersuchung und einer time-of-flight MR-Angiographie angewendet, um die korrekte
Okklusion der A. cerebri media zu überprüfen.
Die neurologische Untersuchung wurde drei Stunden nach Infarktinduktion nach der
von Zea Longa et al beschriebenen Skala durchgeführt.
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Viele Autoren empfehlen,
dass Tiere, die keine klinischen Anzeichen einer fokalen, zerebralen Ischämie
zeigen, von derartigen Studien ausgeschlossen werden, da dies auf einen
erfolglosen Okklusionsversuch hinweist. In der vorliegenden Studie zeigten zwei
Tiere (ein Tier aus der Gruppe II und ein Tier aus Gruppe III) keine klinischen Defizite
nach der Okklusion der A. cerebri media und wurden deshalb ausgeschlossen. Das
Fehlen der A. cerebri media-Okklusion wurde durch die TTC-Färbung nach 24
Stunden an beiden Ratten zusätzlich nachgewiesen.
Im Gegensatz dazu zeigten bei Verwendung der Fadentechnik einige Tiere
fokalneurologische Defizite obwohl der Verschluss der A. cerebri media fehlschlug.
Zwei Ratten der Gruppe II zeigten fokale neurologische Defizite 3 Stunden nach
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