DCS EH-36SS Manual do Utilizador Página 45

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III. Material und Methoden
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1.3.3. Makrosphärenmodell – Permanenter Verschluss der A. cerebri media
Analog zum Fadenmodell erfolgten der Hautschnitt und die Freipräparation der
rechtsseitigen A. carotis communis einschließlich ihrer Äste. Die A. carotis communis
wurde distal vorübergehend mit einem 4-0 Faden ligiert. Die A. pterygopalatina, die
A. occipitalis und die A. thyreoidea superior wurden doppelt ligiert und durchtrennt.
Im Anschluss erfolgte eine transiente Ligatur der A. carotis interna hinter dem
A/jointfilesconvert/471483/bgang der A. pterygopalatina. Der distale Anteil der A. carotis externa wurde
proximal doppelt ligiert und anschließend durchtrennt, um so einen A. carotis
externa-Stumpf von ca. 5mm Länge zu schaffen.
Ein Polyethylenkatheter (Innendurchmesser 0,58mm, Außendurchmesser 0,965mm)
wurde mit steriler 0,9%iger Kochsalzlösung und 6 Keramik-Makrosphären befüllt. Die
in diesem Modell verwendeten Makrosphären bestanden aus gesintertem Titanoxid
(TiO
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) und wiesen einen Durchmesser zwischen 0,315 bis 0,355mm auf (BRACE
GmbH, Alzenau). Der gefüllte Katheter wurde durch eine Arteriotomie in den Stumpf
der A. carotis externa eingeführt. Während dieser Prozedur erfolgte eine
vorübergehende Ligatur der A. carotis communis und der A. carotis interna für etwa 2
Minuten, um Blutverluste zu vermeiden. Im Anschluss wurde der Katheter bis zur
Karotisbifurkation vorgeschoben und dort mit einer Ligatur fixiert. Die Katheterspitze
wurde dabei so positioniert, dass der Blutfluss von der A. carotis communis in die A.
carotis interna nicht beeinträchtigt wurde. Nach Öffnung der transienten Ligaturen
waren somit physiologische Durchblutungsverhältnisse in der A. carotis interna
gegeben. Anschließend wurden die 6 Makrosphären vorsichtig und einzeln mit
jeweils etwa 0,05ml Kochsalzlösung in die Karotisbifurkation eingespült bis sie durch
den physiologischen Blutfluss in der A. carotis interna erfasst und so in die
Hirnbasisarterien getragen wurden. Nach der Injektion wurde die A. carotis
communis nochmals temporär ligiert und die A. carotis interna vorsichtig unter
Sichtkontrolle mit etwa 0,5ml Kochsalzlösung gespült. Dabei wurde der Spüldruck
manuell so reguliert, dass eine sichtbare Dilatation der A. carotis interna vermieden
wurde. Anschließend erfolgte ein erneuter temporärer Verschluss der A. carotis
communis und interna für ca. 20 Sekunden, um den Katheter zu entfernen und den
Stumpf der A. carotis externa mit einem 4-0 Faden zu ligieren. Am Ende der
Operation wurden alle transienten Ligaturen entfernt und die Wunde mit einer
fortlaufenden Hautnaht verschlossen.
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