DCS EH-36SS Manual do Utilizador Página 25

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II. Literaturübersicht
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unterschiedlicher Enzyme, wie Proteasen, Phospholipasen, Endonukleasen oder
NO-Synthasen. Diese Enzyme bewirken wiederum Schädigungen der Zellmembran,
des Zellkerns oder anderer Organellen.
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Die überhöhte Stimulation der prä- und postsynaptischen Glutamatrezeptoren bewirkt
einen dramatischen Anstieg der intrazellulären Kalziumkonzentration, welche
ihrerseits zu einer verstärkten Glutamatfreisetzung führt. Diese zwei Prozesse der
Exzitotoxizität verstärken sich gegenseitig und kennzeichnen die wesentlichen
Pathomechanismen in der Frühphase der postischämischen Kaskade.
3.2.2. Freie Radikale
Unter freien Radikalen versteht man Atome, Moleküle oder Ionen, die ein oder
mehrere ungepaarte (freie) Elektronen besitzen. Ein ungepaartes Elektronenpaar
belegt dabei ein Orbital allein. Manche Radikale sind stabil und langlebig wie z.B.
Sauerstoffradikale, die meisten jedoch sind extrem reaktiv und instabil und können zu
Schädigungen von Makromolekülen führen.
Freie Radikale werden unter normalen metabolischen Bedingungen nur in geringem
Umfang gebildet. Im Verlauf der postischämischen Kaskade führt die Aktivierung von
Proteasen, Phospholipasen und Endonukleasen zu einer gesteigerten Freisetzung
freier Radikale. Die Zellen besitzen zur Abwehr dieser toxischen Radikale
verschiedene enzymatische und nicht-enzymatische Mechanismen: Zu den
enzymatischen Mechanismen zählt die Neutralisierung des Superoxid-
Anionenradikals durch Superoxid-Dismutasen, Katalasen und / oder Glutathion-
Peroxidasen. Die nicht-enzymatischen Mechanismen beruhen u.a. auf α- Tocopherol
und β-Carotin, welche die Radikalkette unterbrechen, Ascorbat und Glutathion,
welche verschiedene antioxidative Funktionen erfüllen, und Harnsäure, welche als
Radikalfänger funktioniert.
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Die Bildung und Elimination freier Radikale liegen unter
physiologischen Bedingungen in einem ausgewogenen Gleichgewicht. Unter den
Bedingungen einer zerebralen Ischämie, insbesondere wenn es durch eine
Rekanalisierung des verschlossenen Gefäßes zu einer Reperfusion kommt, steigt die
Konzentration freier Radikale im Gewebe drastisch an.
112,125
Die Überlastung der
endogenen sowie das Versagen energieabhängiger Abwehrmechanismen unter
ischämischen Bedingungen lassen die Konzentration freier Radikale im betroffenen
Gewebe weiter ansteigen.
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Das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und
endogenen Abwehrmechanismen verschiebt sich durch die Ischämie zugunsten der
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